Binge-Eating-Störung

 

 

Fressattacken (Binge-Eating-Störung) ist die häufigste Essstörung, die durch Heißhungeranfälle definiert wird.

Bei unkontrollierten Essattacken werden meistens fettreiche und süße Lebensmittel gegessen. Die Essanfälle werden überwiegend durch negative Gefühle, Stress oder Langeweile ausgelöst. Die Folge ist Übergewicht. Der Heißhunger wird von Depressionen und Ängstigungen begleitet.

Hypnose ist eine wirksames Werkzeug bei Binge-Eating-Störung.

 

Selbstwertproblematik, Mobbing, Angst sowie Familienbeziehungen und negative Lebensereignisse könne durch eine Trance - Arbeit bearbeitet werden.

 

Diese wird für dieses Beispiel der Problemauflösung bedeuten, dass NICHT dierkt an der Problematik gearbeitet wird, sondern die Ursachenebene aufgesucht wird, die kausal für das Entstehens des Problems verantwortlich ist. 

 

Selbsthypnosetraining ist ein wichtiger Teil der Tatsachen- und der Problembearbeitung.

Diagnostische Kriterien der Binge-Eating-Störung*

 

1. Regelmäßige Essanfälle mit folgenden Merkmalen:

  • In einem abgrenzbaren Zeitraum wird eine Nahrungsmenge gegessen, die deutlich größer ist als die Menge, die andere Menschen in ähnlicher Zeit unter vergleichbaren Umständen essen würden.
  •  Während des Essanfalls wird der Verlust der Kontrolle über das Essen empfunden, das heißt das Gefühl, dass man einfach nicht mehr aufhören kann zu essen und auch nicht mehr steuern kann, was und wieviel Essen man zu sich nimmt.

2. Die Essanfälle sind mit mindestens drei der folgenden Merkmale verbunden:

  • Es wird wesentlich schneller gegessen als normal;
  • Essen bis zu einem unangenehmen Völlegefühl;
  • Es werden große Mengen gegessen, obwohl man nicht hungrig ist;
  •  Es wird allein gegessen aus Verlegenheit über die Menge, die man isst;
  •  Ekelgefühle gegenüber sich selbst, Deprimiertheit oder große Schuldgefühle nacheinem Essanfall.

3. Hinsichtlich der Essanfälle besteht ein deutlicher Leidensdruck.

 

4. Die Essanfälle treten im Durchschnitt an mindestens einem Tag pro Woche über drei Monate auf.

 

5. Die Essanfälle sind nicht mit der regelmäßigen Anwendung von gegensteuernden Maßnahmen (zum Beispiel abführende Maßnahmen, Fasten oder exzessiver Sport) verbunden und treten nicht ausschließlich im Verlauf einer Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa auf, was häufig zu Übergewicht (BMI = 25 bis 30 kg/qm) oder Adipositas

(BMI > 30 kg/qm) führt.

* gemäß (DSM-5 - BED - Code: 307.50 - in ICD-11: F50.8)

1. PMID: 19501250 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Prim Care. 2009 Jun;36(2):395-406. doi: 10.1016/j.pop.2009.01.011.

Complementary and alternative therapies for weight loss.

Source

Department of Family Medicine, Medical University of South Carolina, 9228 Medical Plaza Drive, Charleston, SC 29406, USA. steyerte@musc.edu

Abstract

Although many complementary therapies are promoted for the treatment of obesity, few are truly therapeutic. Evidence suggests that food containing diacylglycerol oil, acupuncture, and hypnosis are the only evidence-based complementary therapies for the treatment of obesity, and, at best, these should be used as adjuvants to the more conventional therapies of calorie restriction and exercise.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19501250

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