Ängste und Phobien 

 

"...in einem so überaus wunderbaren Universum

  sollten wir nicht auch noch auf Wunder warten..." 

 Ernst Jünger

 

 

 

Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich Furcht meist auf eine reale Bedrohung bezieht, Angst dagegen ein unangemessener Gefühlszustand ist. 

 

Ob vor Spinnen, Schlangen, Hunde oder Quallen im Meer – die meisten gesunden Menschen fürchten sich vor irgendetwas. Anderseits ist Angst weder gut noch schlecht: viele unserer Ängste können sogar lebensrettend sein.

 

Es kann zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Unfällen, Krankheiten, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahestehaenden Menschen oder materiellen Verlust) und unrealistischer oder übertriebener Angst (Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Spinnen, andere Menschen) unterschieden werden. Die Furcht vor Schlangen oder brennenden Gebäuden beispielsweise gehört zur begründenden Angst, da es sich hier um tatsächlich bedrohende Situationen handelt.

 

Eine Phobie ist eine krankhafte, d.h. unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen. Sie äußert sich in einem übermäßigen, unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. Ein Beispiel für eine Phobie, die die Betroffenen sehr behindert, ist Agoraphobie – die „Angst vor dem Marktplatz“. Es handelt sich um eine Angst bis hin zu einer Panik an bestimmten Orten, die aus diesem Grund gemieden werden: z.B. Angst vor öffentlichen Räumen, Menschenansammlungen – bzw. um Situationen, von denen aus eine Flucht oder das Bekommen von Hilfe (im Notfall) schwierig wäre. Die Betroffenen vermeiden daher öffentliche Verkehrsmittel, langes Autofahren auf der Autobahn, oder das Einkaufen oder einen Bummel durch die Innenstadt. Zum Teil sind betroffene Menschen nur in Begleitung einer vertrauten Person in der Lage, die alltäglichen Anforderungen zu meistern. Dies kann im Extremfall dazu führen, dass die Betroffenen die eigene Wohnung nicht mehr verlassen möchten oder verlassen können. Eine Agoraphobie liegt auch dann vor, wenn Menschen angstbedingt weite Plätze oder Reisen alleine oder generell meiden.

Kennzeichnend für soziale Phobien ist die Furcht, von anderen beobachtet und negativ bewertet zu werden, z. B. bei einem Vortrag („Bestimmt fange ich an zu stottern und blamiere mich bis auf die Knochen“) oder beim Essen („Meine Hände werden zittern, die anderen glauben sicher, ich bin Alkoholiker“).

 

Andere Phobien umfassen :

 

  • Höhenangst,
  • Angst vor geschlossenen Räumen,
  • Flugangst,
  • Angst vor bestimmten Tieren oder Insekten,
  • Angst vor Auftreten in der Öffentlichkeit (Lampenfieber),
  • Angst vor Dunkelheit.

 

Spezifische (isolierte) Phobien sind nach neuen Studien in der Bevölkerung recht häufig, dennoch sucht nur ein kleiner Teil der Betroffenen fachmännische Hilfe, obwohl diese Phobien meist sehr gut auf eine Behandlung ansprechen und eine gute Prognose haben.

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